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IGeL

Individuelle Gesundheitsleistungen, sogenannte IGeL, werden als medizinisch sinnvoll erachtet, da sie der Vorsorge und als Begleitmaßnahmen für die Behandlung verschiedenster orthopädischer Funktionsstörungen und Krankheitsbilder dienen.

Leider sind diese medizinischen Wahlleistungen aber nicht im vertragsärztlichen Leistungskatalog enthalten. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen grundsätzlich nicht übernommen und müssen vom Patienten selbst getragen werden.

Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern zu diesem Thema.

Lasertherapie

Mit Hilfe der Lasertherapie ist es möglich, hohe Energiemengen mit optimaler Tiefenwirkung in menschliches Gewebe einzubringen. Dies regt den Zellstoffwechsel an und erhöht damit die Durchblutung. Der Vorgang wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzstillend. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Die Lasertherapie wird hauptsächlich bei verschleißbedingten Gelenkerkrankungen (Arthrose), schmerzhaften Muskel-Sehnenansätzen (z. B. Tennisellenbogen), Sehnenscheidenentzündungen (z.B. Achillessehnenreizung), Schleimbeutelentzündungen, Muskelverspannungen und Wirbelsäulenbeschwerden eingesetzt.

Die unschädliche und schmerzlose Therapie dauert ca. 20 Minuten und wird durchschnittlich mit 6-10 Einzelsitzungen durchgeführt, wobei sich die Anzahl der Behandlungen nach dem individuellen Heilungsverlauf richtet. Die Kosten der Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, sie werden nach der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) abgerechnet.

Weitere Anwendung findet der Laser im Bereich des Sports. Beim Heilungsprozess akuter Verletzungen spielt die Zeitspanne, die bis zur Behandlung vergeht, eine sehr wichtige Rolle. Findet eine Laserbehandlung frühzeitig nach der Verletzung statt, kann sie die Schwellung zum Stillstand bringen, dadurch kann die Heilungsphase erheblich abgekürzt werden.


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Kinesiology-tape

Was ist ein Kinesiology-tape und wie wirkt es?

Das Kinesiology-tape ist ein spezielles Pflaster, welches sich durch eine hohe Elastizität auszeichnet. Dadurch kann sich das Pflaster mit der Haut dehnen und zusammenziehen. Durch seine Atmungsaktivität ist es zudem sehr gut hautverträglich.

Ähnlich einer Massage wird so der Blut- und Lymphfluss der Haut angeregt und somit der Stoffwechsel verbessert. Schwellungen und damit verbundene Schmerzen können so schneller abklingen. Das Pflaster beeinflusst die Muskelspannung und stützt die Gelenke.

Wann wird das Kinesiology-tape eingesetzt?

Das Kinesiology-tape dient der Behandlung entzündeter oder akut verletzter Sehnen, Gelenke und Muskeln (Bsp. Muskelfaserriss). Es wirkt besonders gut bei Gelenkbeschwerden, ohne dass die Bewegungsfreiheit der Gelenke eingeschränkt wird, bei Verspannung der Schulter-, Nacken- und Rumpfmuskulatur, bei Sehnenscheidenentzündungen, Weichteilschwellungen sowie bei Hämatomen (Blutergüsse).

Als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) werden die Kosten der Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, sie werden nach der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) abgerechnet.


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Neuraltherapie

Was ist Neuraltherapie?

Die Neuraltherapie ist eine Heilmethode zwischen der Naturheilkunde und der Schulmedizin, wobei durch Einsatz von Lokalanästhetika lokal oder systemisch akute und chronische Schmerzen beeinflusst werden, je nachdem wie und wohin gespritzt wird. Damit gelingt eine direkte oder indirekte Beeinflussung des vegetativen Nervensystems.

Wann wird die Neuraltherapie eingesetzt?

  • bei akuten und chronischen Schmerzen
  • bei chronischen Entzündungen
  • bei funktionellen Störungen
  • bei vegetativen Störungen

Die Injektionstherapie kann:

  • über die lokal schmerzende Stelle (Lokaltherapie),
  • über das Versorgungsgebiet des betroffenen Nerven (Segmenttherapie),
  • über die Nervenschaltstelle (Ganglientherapie),
  • über das betroffene Gebiet versorgende Gefäße (intravasale Therapie) oder
  • über sogenannte „Störfelder“ (Störfeldtherapie) erfolgen.

Wir behandeln in unserer Praxis insbesondere akute und chronische Schmerzen aller Gelenke, der Wirbelsäule und der Muskulatur.

Die Kosten für die Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen i.d.R. nicht übernommen, sie werden nach der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) abgerechnet. Es gibt wenige Ausnahmen. Daher bitten wir Sie, sich im Vorfeld der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse über eine mögliche oder anteilige Kostenübernahme zu informieren.


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Hyaluronsäureinjektionen

Hyaluronsäure ist ein natürlich vorkommender Bestandteil der Gelenkflüssigkeit (Synovia) und dient als Schmiermittel und Stoßdämpfer der Gelenke. Seit mehr als 20 Jahren wird industriell hergestellte Hyaluronsäure zur Behandlung der Arthrose eingesetzt.

Medizinischer Hintergrund

Durch die Arthrose verliert die natürliche Hyaluronsäure im Gelenk ihre positiven Eigenschaften. Die Filterfunktion ist herabgesetzt, so dass Entzündungszellen in das Gelenk eindringen und den Gelenkknorpel schädigen können.

Die Gelenkschmiere wird durch eingespritzte Hyaluronsäure wieder zähflüssiger und kann dadurch ihre schmierende und schützende Funktion besser erfüllen.

Bei der intraartikulären Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure wird das Gelenk direkt punktiert und Hyaluronsäure hineingespritzt. Grundsätzlich kann eine solche Behandlung bei jedem arthrotischen Gelenk eingesetzt werden.

Wie wirkt Hyaluronsäure im Gelenk ?

Die Hyaluronsäure ist verantwortlich für die zähflüssige Konsistenz der Synovialflüssigkeit und verleiht ihr verschiedene wichtige Eigenschaften. So dient die Synovialflüssigkeit im Gelenk unter anderem als:

Schmiermittel: Sie verringert die Reibung der Knorpelflächen aneinander und trägt somit wesentlich dazu bei, dass das Gelenk sich leicht und frei bewegen lässt.

Stoßdämpfer: Sie fängt wie ein Puffer die Stöße ab, die z. B. beim Gehen oder Springen auf das Gelenk einwirken.

Platzhalter: Sie hält die Gelenkflächen auf Distanz und verhindert dadurch zu große Abriebkräfte.

Filter: Sie lässt die Nährstoffe zum Knorpel, unterbindet aber den Zugang knorpelschädlicher Substanzen und Zellen.

Die intraartikuläre Injektion von Hyaluronsäure (sogenannte Viscosupplementation) kann damit positive Effekte auf die Beschwerdeintensität und die Gelenkfunktion bei Patienten mit Arthrose erzielen. Im Einzelfall kann aber weder ein Erfolg der Behandlung noch dessen Dauer vorhergesagt werden.
Der Effekt dieser Behandlung ist unterschiedlich stark ausgeprägt und hält unterschiedlich lange an.


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  • Stand: 14. Februar 2016
  • Dateityp: PDF
  • Copyright: OKL-Orthopädie Dres.med. Kircher & Leutloff
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